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Viele Tracks trotz wenig Zeit - Wie du als Producer mit „Crafting, Cooking, Nerding“ für mehr Output sorgst

Kennst du das? Du willst Musik machen, aber der Alltag macht dir ständig einen Strich durch die Rechnung? Vollzeitjob, Familie, Social Life – alles zieht an deiner Energie. Und wenn du dann mal Zeit hast, hängst du in einem Loop fest und kriegst nichts fertig? Willkommen im Club. Aber hey – es geht auch anders. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie ich es geschafft habe, trotz wenig Zeit regelmäßig Tracks zu finalisieren. Ohne Magie –  sondern mit Methode. 


Der Gamechanger: Workflows erarbeiten! 

Es geht hier nicht um irgendwelche Ableton-Tricks oder geheime Plug-ins. Sondern um deinen persönlichen Workflow. Jahrelang hab ich Tracks angefangen, bin aber nie wirklich fertig geworden. Erst durch die Analyse meines eigenen Prozesses (u.a. in Mastermind-Gruppen) hab ich verstanden: Der Knackpunkt liegt nicht im Sounddesign oder Mixing, sondern im Denken. Und aus genau dieser Erkenntnis ist mein 3-Phasen-System entstanden: 👉 Crafting – Cooking – Nerding  


Phase 1: Crafting – Baue dir ein stabiles Fundament

Der größte Fehler? Wir fangen viel zu früh mit Details an. Kicks layern, HiHats mischen, Groove tweaken – und dabei gibt’s noch gar keine Idee! Das ist, als würde ein Bildhauer mit der Nase anfangen, bevor Kopf oder Körper da sind.

Also: erst mal eine einfache, stabile Foundation bauen.

  • Kick + Bass

  • Ein paar Highs

  • Vielleicht schon ein wenig Groove

Aber: so simpel wie möglich. Nicht schon mit verrückten Rhythmen und Effekten vollstopfen. Deine Foundation soll klingen, aber noch Freiraum lassen. Sie ist dein Spielplatz für Ideen.


Phase 2: Cooking – Die Idee wird zum Track

Jetzt wird’s kreativ. Du hast dein Grundgerüst – Zeit für die Idee.

Egal, wie du arbeitest (Modular, MIDI, Samples, Hardware), jetzt geht's darum, etwas auszuprobieren, was emotional funktioniert.

Ich mache oft mehrere Ideen auf die gleiche Foundation – quasi ein kleines internes Battle. Und am Ende gewinnt die, die am meisten zündet. Du bleibst dadurch flexibel und vermeidest den klassischen „Ich bin verheiratet mit der ersten Idee“-Fehler. 

Und der Trick dabei: 

🔁 Du baust nicht vom Anfang zum Höhepunkt.
🔥 Du startest mit dem Climax, dem emotionalen Peak deines Tracks.
Wenn der sitzt, kannst du easy alles drumherum arrangieren.


Phase 3: Nerding – Jetzt wird’s technisch

Erst wenn Idee und Arrangement stehen, geht’s ans Eingemachte:

  • EQs

  • Kompression

  • Reverbs

  • Automationen

  • Sounddesign-Details

  • Mixing & Mastering

Das ist der Moment, wo du richtig rein-nerden darfst. Alles fein justieren, sauber machen, übersetzen auf alle möglichen Soundsysteme – und den Track finalisieren.

Der Punkt ist: Du trennst die Phasen sauber. Keine Mixdown-Gedanken beim Ideenfinden. Kein Arrangement-Stress beim Soundbasteln. Jede Phase hat ihren Fokus. Und genau das bringt den Flow zurück. 


Warum das funktioniert (auch wenn du wenig Zeit hast)

Weil du nicht alles auf einmal machen musst.

Du kannst:

  • 30 Minuten „craften“

  • Am nächsten Tag 45 Minuten „cooken“

  • Und ein paar Tage später „nerden“

Du arbeitest fokussierter, machst Fortschritte – und bleibst motiviert. Und ganz ehrlich: Für alle, die nicht 8 Stunden am Tag produzieren können, ist diese Herangehensweise einfach Gold wert. 


Let’s talk! Austausch hilft immer 🎧

Du kämpfst auch mit kreativen Hängern oder endlosen Loops? Teile deinen Workflow in den Kommentaren oder – noch besser – komm auf unseren Discord! Da tauschen sich Produzenten und Produzentinnen auf allen Levels aus, geben sich Feedback und motivieren sich gegenseitig.
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